Kneipp Espresso

Das kalte Armbad – auch Kneipp Espresso genannt – ist bis heute eine einfache Methode, um die Konzentration und die Durchblutung zu fördern.

Anleitung: Kneipp Espresso

  1. Erforderliche Utensilien

    Man benötigt lediglich ein Waschbecken, eine kleine Wanne oder einen Wassertrog.

  2. Arme eintauchen

    Man benötigt lediglich ein Waschbecken, eine kleine Wanne oder einen Wassertrog. Das Waschbecken wird mit kaltem Wasser gefüllt und die Arme anschließend bis zur Hälfte der Oberarme in das kalte Wasser eingetaucht. Da man an den Armen normalerweise sehr kühle Temperaturen aushält, sollte das Wasser richtig kalt sein. Es funktioniert nach Kneipp aber auch bei Temperaturen bis 15° C.

  3. Zuerst den rechten, dann den linken Arm

    Zuerst taucht man den rechten und dann den linken Arm in das Wasser. Die Arme sollten im Wasser leicht bewegt werden, damit ständig frisches kaltes Wasser an die Haut gelangt.

  4. Arme herausnehmen und Wasser abstreifen

    Sobald man den Kälteschmerz fühlt, beendet man das Bad. Denn wie bei allen Kneipp-Anwendungen sollte ein Reiz lediglich ein Reiz bleiben und nicht den Körper belasten. Das Wasser wird anschließend nicht abgetrocknet, sondern lediglich von den Armen abgestreift und mit der noch nassen Hand der Nacken umklammert. Durch die dadurch entstehende Verdunstungskälte an Armen und Nacken wird der Kältereiz verlängert.

Vorsicht: Man darf nicht frösteln!

Wie bei allen Kneipp-Anwendungen gilt auch hier: Kälteanwendungen nur durchführen, wenn der Körper erwärmt ist. Bei Kälte oder bereits unterkühlten Körperstellen sollte man darauf unbedingt verzichten.

Von Sebastian Kneipp erfunden

Der sogenannte Kneipp Espresso wurde vor mehr als 100 Jahren vom berühmten Sebastian Kneipp konzipiert. Die Anwendung dieses kräftigenden, entspannenden und vor allem erfrischenden Kneippgusses ist sehr einfach und lässt sich nahezu überall durchführen. Falls ihr mehr über Kneipp-Anwendungen erfahren wollt, sind die zwei Bücher „So sollt ihr leben“ und „Meine Wasserkur“ von Sebastian Kneipp sehr empfehlenswert.

Autor: Arnold Achmüller, erstellt am 2. Juni 2019 (zuletzt aktualisiert am 13. Mai 2020)

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