Tee gegen Sodbrennen

Tee gegen Sodbrennen

Ein Tee gegen Sodbrennen schützt den Magen und reduziert die Magensäure. Bei leichten Beschwerden wird die gereizte Schleimhaut wieder beruhigt.

Rezept: Tee gegen Sodbrennen

  1. Zutaten

    40 g Süßholzwurzel
    30 g Kamillenblüten
    30 g Malvenblätter/-blüten

  2. Zutaten mischen

    Die groß zerkleinerten Bestandteile in eine Schüssel geben, gut vermischen und in lichtgeschützte Teebeutel oder Teedosen abfüllen.

  3. Haltbarkeit und Lagerung

    Bei Raumtemperatur gelagert 1 Jahr haltbar.

  4. Anwendung

    Bei Sodbrennen, Gastritis oder Reflux.

  5. Dosierung

    Pro Tasse 1 Esslöffel der Teemischung 10 Minuten ziehen lassen und lauwarm trinken. Man kann pro Tag 3 bis 4 Tassen dieser Teemischung trinken.

Warum hilft dieser Tee gegen Sodbrennen?

Süßholzwurzel fördert den Aufbau der Magenschleimhaut und verringert gleichzeitig die Produktion aggressiver Magensäure. Zusätzlich wirkt sie entzündungshemmend und krampflösend. Dadurch werden Reizungen abgemildert und die Schutzbarriere im Magen gestärkt. Untersuchungen zeigten außerdem, dass Süßholzwurzel auch antibakteriell gegen Heliobacter plyori wirkt, einen Keim, der häufig für Sodbrennen, Magenschleimhautentzündungen und eine erhöhte Produktion von Magensäure verantwortlich ist. Auch Kamillenblüten wirken entzündungshemmend, krampflösend und fördern die Wundheilung. Die Schleimstoffe der Malve unterstützen die genannten Wirkungen, indem sie irritierte Schleimhäute in Hals und Magen regelrecht einhüllen und dadurch unempfindlicher gegenüber der aggressiven Magensäure machen.

Vorsicht bei längerer Anwendung!

Süßholzwurzel kann bei längerer Anwendung den Blutdruck erhöhen und Ödeme auslösen. Deshalb sollte man den Tee maximal 4 Wochen verwenden. Bei Nierenerkrankungen und Bluthochdruck sollte man auf Süßholzwurzel gänzlich verzichten.

Was kann man sonst noch tun?

Bei regelmäßigem Sodbrennen sollte man auf einen entspannteren Alltag achten und Lebensmittel wie Alkohol, Kaffee, scharf Gewürze sowie sehr fette und süße Speisen meiden. Auch Rauchen kann die Produktion von Magensäure erhöhen. Magenfreundlicher sind außerdem mehrere kleine Speisen, verteilt auf den Tag, als wenige, sehr große und üppige Mahlzeiten.
Bei nächtlichem Sodbrennen hilft außerdem das Hochlagern des Oberkörpers durch einen etwas höheren Polster.

Autor: Arnold Achmüller, erstellt am 31. Juli 2019 (zuletzt aktualisiert am 6. Mai 2020)

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